Langes Halten in Endpositionen kann kurzfristig Kraft und Reaktionsfähigkeit mindern. Verwende statisches Dehnen lieber nach dem Lauf oder getrennt. Vor dem Start hilft dynamisches, federndes Mobilisieren. Ein sanfter Dehnimpuls am Ende der Bewegungsbahn reicht. Spüre Wärme, nicht Zugschmerz. Ersetze lange Haltezeiten mit kontrollierten Wiederholungen und achte auf ruhigen Atem. So bleibt das Gewebe wach, elastisch und bereit für die Anforderungen der ersten schnelleren Schritte.
Beobachte rechte und linke Seite: landen die Füße ähnlich leise, pendeln die Arme gleichmäßig, bleibt das Becken zentriert? Kleine Asymmetrien sind normal, doch starke Unterschiede übertragen sich in den Lauf. Nutze Marker wie Linien am Boden oder ein Fensterrahmen für Orientierung. Filme dich kurz, zähle gleiche Wiederholungen pro Seite und korrigiere geduldig. Symmetrie schafft Ruhe, reduziert Reibung und schenkt dir ein harmonischeres, ökonomischeres Laufgefühl ab Minute eins.
Zu schnelle Steigerungen, zu weite Ausfallschritte oder übertriebene Hopserläufe rauben Energie und verfälschen das Gefühl. Lass die Abfolge wie ein Anzünden wirken, nicht wie ein Feuerwerk. Spüre Leichtigkeit, keine schwere Atmung. Breche lieber eine Wiederholung früher ab und behalte saubere Technik. Je feiner du dosierst, desto stärker profitiert dein Lauf. Das Ziel bleibt Klarheit im Körper, wacher Geist und ein kontrollierter, freundlicher Übergang in dein geplantes Tempo.
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